Gassigehen – mit dem Hund Qualitätszeit genießen oder Augen zu und durch?!

Warum einige Menschen sich dazu entschieden haben Hunde statt Katzen zu halten will mir einfach nicht in den Kopf. Gassi gehen sollte doch als Hundehalter das normalste der Welt und gleichzeitig das höchste der Gefühle sein. Schließlich ist das Gassi und Spazieren gehen essentieller Bestandteil eines Lebens als Hundehalter.

Leider habe ich das Gefühl das viele Hundehalter sich dessen nicht bewusst sind oder irgendwie das Gassigehen und Spazieren mit dem Hund als notwendiges Übel erachten. Und wenn es dann auch noch regnet … herrje. Schlimmer gehts kaum.

Gelangweilte Herrchens oder Frauchens die sich lieber mit dem Smartphone beschäftigen als Interesse an ihre Vierbeiner zu zeigen sehe ich leider fast nur noch. Und genauso oft sehe ich Hunde die gelangweilt neben ihren Menschen hertrotten oder sich überhaupt nicht um diesen kümmern und stattdessen ihr eigenes Ding durchziehen. Zusammengehörigkeitsgefühl gleich Null.

Und dann frage ich mich wie es bei solchen Leuten zu Hause aussieht. Liegt dort der Hund auch nur in der Ecke? Oder bekommt er wenigstens dort Beachtung und Beschäftigung? Vorstellen kann ich es mir jedoch nicht.

Sicherlich gibt es auch bei uns öde Gassigänge die wirklich nur zum Entledigen der Notdurft dienen und ja, manchmal schaue ich auch auf mein Smartphone. Das liegt aber nur daran das Skadi morgens gerne mal ausgiebig Gras frisst. Manchmal mehr und manchmal weniger. Und weil ich weiß dass sie das nicht tut um mich zu Ärgern darf sie so viel und so lange fressen wie sie möchte. Daher dann die Zeit um Facebook oder seine Mails zu checken.

Wo ich grade von Mails schreibe, Inuki und Skadi dürfen auch Mails checken. So lange sie wollen und so viel sie wollen. Weiter gezerrt wird hier niemand. Schließlich ist das Mails checken ja ein Grund weshalb wir raus gegangen sind?! Und dann haben wir irgendwann am Tag auch noch unseren großen Spaziergang. Da überlegen wir dann wo wir hingehen und was wir machen. In der Regel sind wir dann zwei Stunden unterwegs. Mal mehr, mal weniger. Und dort dreht sich dann alles um gemeinsame Qualitätszeit. Leckerchensuchspiele für Skadi, IK Training für Inuki, Rückruftraining und Distanzkontrolle wie wir lustig sind und ganz viel Spaß für alle Beteiligten.

Warum andere Hundehalter das nicht hinbekommen weiß ich nicht. Vielleicht ist das Interesse an der Hundehaltung und den damit verbundenen “Pflichten” nicht ganz so groß wie das Interesse an dem Newsfeed in Facebook? Oder diese Menschen wissen gar nicht was für einen Spaß mit seinem Vierbeiner haben kann wenn man sich mal was neues einfallen lässt. Tag ein, Tag aus die selbe Runde kann halt langweilig sein. Nicht nur für den Menschen …

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  1. Pingback: Den Spaziergang aufhübschen – wie man aus lahmen Gassirunden das maximum raus holt – Pfotenfreunde

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