Hundeführerschein – Frauchen hat den Lappen – Teil 2

Im ersten Teil habe ich ja schon erklärt was der Hundeführerschein ist und weshalb man ihn in Niedersachsen braucht. Falls hier den noch nicht gelesen habt findet ihr den hier.

Also, der Hundeführerschein und wie er abgelaufen ist. Ganz ehrlich? Total unkompliziert. Ich habe mit meiner Prüferin (die Hundetrainerin ist) geschrieben gehabt und einen Termin vereinbart. Die Prüfung, sowohl Theorie als auch Praktisch wollte ich in einem Rutsch hinter mir bringen. Wie einige ja wissen leide ich an Prüfungsangst – und auch hier gingen meine Nerven etwas flattern. 050nd dass obwohl ein Versagen ja eigentlich ausgeschlossen ist (ohne mich selbst zu loben, aber so ist es nun mal).

Geübt habe ich nicht wahnsinnig viel. Lediglich die Fragen habe ich mir durchgelesen und mich dazu entschieden nicht zu viel darüber nachzudenken. Ich habe nämlich zu einigen Fragen eine andere Meinung und würde einige Dinge ganz anders machen. Aber da heißt es Kopf aus und durch. Grundsätzlich sind aber alle Antworten wo “Tierarzt” und “professioneller Rat” vorkommen, richtig :D

Dank Sachkunde endlich sachkundig!

Nach einem heißem Getränk ging es dann auch ans Eingemachte. Die Prüfung habe ich an einem PC durchgeführt. Zum Glück saß meine Prüferin in Reichweite sodass ich jederzeit bei Unklarheiten Fragen konnte. Die ganze Situation an sich war sehr locker und es blieb auch ein Plausch für Zwischendurch. Die 35 Prüfungsfragen hatte ich recht zügig alle richtig beantwortet sodass mir die theoretische Prüfung beurkundet werden konnte.

Nach der Theorie folgt die Praxis

Anschließend ging es zur praktischen Prüfung in den Ortskern. Dort mussten Inuki und Ich zeigen dass wir in der Lage sind fremde Menschen in Ruhe zu lassen. Vor dem Eingang eines Supermarktes durfte Inuki kurz Sitz und Platz zeigen sowie absolute Coolness überzeugend rüber bringen. Hat er getan. Gekonnt ist gekonnt. Mein Inuki Baby ist eben eine coole Socke.

Dann folgte ein kleiner Spaziergang(!) an einer viel befahren Straße mit diversen Einkaufsläden. Hier musste ich drauf achten das Inuki nicht überall markiert. Zugegeben. Er markiert gerne. Versteht es aber auch wenn er es nicht darf. Man muss es ihm halt eben nur einmal sagen. Während des Spaziergang mussten wir dann zeigen dass wir in der Lage sind auf Passanten angemessen zu reagieren. Haben wir. Auch wenn er doch ziemlich aufgeregt gewesen ist und die Leinenführigkeit kurz ad acta  gelegt hatte (schließlich laufen wir sonst nur in Wald und auf Wiesen, da ist so eine geschäftige Umgebung doch mal was anderes) hat er alles super gemacht. Nach dem Spaziergang konnte uns dann also auch unsere praktische Prüfung beurkundet werden.

Wer besteht den Lappen?!

Im Prinzip kann man sagen – wer sich mit seinem Hund nicht wie die Axt im Wald benimmt braucht vor der praktischen Prüfung keine Angst zu haben. Ein wenig Aufregung ist gut, aber dass sollte es dann auch sein. Man darf sich dafür ja auch einen Hund leihen. Für die theoretische Prüfung empfiehlt es sich den Fragenkatalog auszudrucken und/oder sich eines der gängigen Bücher zur Sachkundeprüfung bestellen und durcharbeiten. Ich empfehle aus eigener Erfahrung  das Buch Sachkunde für Hundehalter aus dem Kynos Verlag*.

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8 Kommentare

  1. Wow, wir gratulieren euch. Da könnt ihr echt stolz sein. Super gemeistert.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

  2. Ich klatsch “Aplaus”, gut gemacht. Obwohl gehört nun das Lob der Leinenhalterin oder den Hunden – ich bin überzeugt – mindestens 50% verdienst gehört uns Hunden, die unsere Halter ja nie, nie plamieren würden – grins.
    Grüsse von Ayka die Frauchen auch so einen Führschein eingebracht hat

    • Du hast recht, alles Lob gebührt dem Inuki. Er ist einfach fantastisch :D

      Liebste Grüße
      Dani mit Inuki und Skadi

  3. Herzlichen Glückwunsch zum “Lappen” ;)

    Was du beschrieben hast ist fast genau so bei uns abgelaufen. Einziger Unterschied war bei uns, das ich unterwegs (in der Stadt) noch Pfoten und Ohrenkontrolle machen musste und das ich auf ein Gelände musste, das für uns die wahre Folter bedeutete (Hund war leinenaggro).

    Der Hund war perfekt! Ich meganervös, aber er war sehr suverän, die alte Socke…..

    • Stimmt – nun wo du es sagst, Ohren- und Zahnkontrolle musste ich auch zeigen. Aber ganz ehrlich, dass ist nun wirklich easy peasy gewesen. ICh bin froh, dass ihr auch bestanden habt!

      Liebste Grüße
      Dani mit Inuki und Skadi

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