Nur ein einziges Mal Mäuschen spielen …

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… das wurde mir, dank der freundlichen Unterstützung von Furbo, nun ermöglicht.

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber ich wollte schon immer gerne wissen, was Inuki und Skadi anstellen, wenn sie sturmfrei haben. Ich lasse die beiden wirklich ungern alleine, aber die Brötchen verdienen sich nicht von alleine und Inuki ist zu langsam als das unser Kühlschrank von ihm gefüllt werden könnte.

Also muss, was sein muss. Das Frauchen geht arbeiten und Inuki und Skadi bleiben Zuhause. Denn den Luxus, dass Sie mit dürfen, ist in einem Großraumbüro echt nicht gegeben.

Außerdem stromert da schon “Waltraud, the Cat” herum. Diese kleine schwarze Katze hat das Areal für sich entdeckt und geht einfach nicht mehr weg. Ich glaube nicht, dass Sie auch nur einen der beiden leiden könnte.

Eigentlich sind die beiden auch total zuverlässig was das alleine bleiben angeht. Eigentlich wird kein Unsinn angestellt. Eigentlich ist aber eigentlich ein doofes Wort. Wenn der Mülleimer falsch herum steht (sodass er mit der Hundeschnauze geöffnet werden kann), dann vergnügt sich einer der beiden (oder beide?) tatsächlich mit dem Müll. Taschentücher werden auch gerne mal zerrupft (wenn ich sie nicht hoch lege). Aber wer von den beiden auf diese Ideen kommt, weiß man natürlich nicht, wenn nur das Resultat am Ende des Tages sichtbar ist.

Die Idee, Inuki und Skadi mit einer eigens für Hunde entwickelten Kamera zu beobachten, hatten wir schon länger. Denn wer weiß schon genau, was die Hunde in der Abwesenheit der Herrchen und Frauchen anstellen? Nur weil das Haus nicht in Chaos versinkt, heißt es nicht, dass das alleine bleiben sitzt. Vielleicht liegen sie auch die ganze Zeit vor der Tür und jammern und jaulen?

Und da kommt der Furbo ins Spiel. Der Furbo ist eine Hundekamera, die es erlaubt, seinen Hund live von überall aus zu sehen, mit ihm zu sprechen und sogar Leckerlies zuzuwerfen. Dank der Nachtsichtfunktion ist das auch ohne Umgebungslicht möglich. Gerade ich, als jemand der im Schichtdienst arbeitet, ist ja öfter mal auf der Arbeit wenn es bereits dunkel geworden ist. Ich bekomme sogar Push Nachrichten aufs Handy wenn Inuki oder Skadi bellen sollten. Dadurch bin ich nicht auf die Informationen meiner Nachbarn angewiesen. Oder muss solange warten, bis sie mich ansprechen. Meistens ist es ja dann schon zu spät und die gute Nachbarschaft ist im Argen.

 

Technische Details der Furbo

In den Furbo passen über 100 Leckereien mit einem Durchmesser von 1 cm. Bevor die Leckerchen ausgeworfen werden, ertönt ein “Klick”-Geräusch. Der Hund entwickelt im besten Fall eine positive Assoziation zum Furbo. Die Kamera selbst hat 1080p und eine 160° Weitwinkel Ansicht. Mit der eigens von Furbo entwickelten App verpasst der Halter keine Sekunde mehr und kann sogar einzelne Videos speichern.

Installation

Bei uns war die Installation denkbar einfach. Wir haben den Furbo aufgestellt und mit Strom versorgt. Leckerchen eingefüllt und die App (gibt es für Android und IOS) aus dem App Store geladen. Sobald das Licht an der Furbo grün gewesen ist, habe ich die App gestartet. Dann noch das Wlan Netzwerk ausgesucht und das entsprechende Passwort eingesetzt und schon ist der Furbo betriebsbereit. Tatsächlich kein Hexenwerk.

Der Furbo bei uns im Einsatz

Natürlich die Leckerchen Funktion gleich als erstes ausprobiert. Großartig erklären mussten wir Inuki und Skadi nicht, was der Furbo ist und was passiert. Sobald ich in der App den Keks ausgewählt hatte, ertönt ein Signal und die Leckerchen “rollen” in den Schacht und fliegen in den Raum. Dieses Geräusch ist anscheinend so Charakteristisch und Prägnant, das Inuki schon nach dem zweiten Leckerchenwurf den Furbo anbettelt.

Skadi dagegen ist eher so der Typ Hund, die lieber zwei Schritte zur Seite geht, wenn der Furbo die Leckerchen ankündigt. Sobald die Leckerchen dann auf dem Boden liegen, wird Staubsauger gespielt.

Total interessant. Daran sieht man ganz gut, dass Inuki eher der neugierige Draufgänger mit Hang zum fordern ist und Skadi dagegen lieber mit ausreichend Abstand abwartet und zurückhaltender agiert.

Die Sprachfunktion haben wir ebenfalls ausprobiert. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dies nur verwirrend ist und Inuki und Skadi anfangen mich zu suchen. Daher habe ich es nur einmal auf seine Funktionsweise geprüft und dann nicht wieder verwendet.

Die Bildqualität ist sowohl mit mobilen Daten als auch im Wlan Netz hervorragend. Die Zeitverzögerung ist mit 1 bis 2 Sekunden echt gering. So ist es also wirklich ein Livestream aus dem heimischen Wohnzimmer. Dies kann bei mir aber auch von meiner eigenen Bandbreite abhängig sein. Getestet habe ich im LTE Netz.

Und was passiert so, wenn ich nicht da bin?

Ganz ehrlich? Nichts. Sie schlafen. Sie wechseln hier und da mal den Schlafplatz, ab und an wird auch mal gebellt. Warum, das weiß ich natürlich nicht. Aber ziemlich schnell kehrt wieder Ruhe ein und das Sandmännchen grüßt.

Ich bin zufrieden. Weder Inuki noch Skadi liegt vor der Tür und trauert mir hinter her. Es läuft auch niemand durchs Haus und sucht sich irgendetwas zur Beschäftigung. Sicherlich, alleine sein ist nie schön, und wenn ich könnte, würden die beiden niemals alleine sein.

Und ich selber würde ebenfalls lieber auf dem Sofa liegen und mich von links nach rechts drehen. Aber das ist derzeit nicht machbar aber dank dem Furbo bin ich nun ein kleines bisschen beruhigter dass Zuhause auch während meiner Abwesenheit alles in Ordnung ist.

Übrigens: Inuki kümmert sich um den Müll und Skadi zerrupft die Taschentücher :D

 

Werbung: Dieser Artikel ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Furbo und KARKALIS COMMUNICATIONS entstanden

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1 Kommentare

  1. An sich finde ich die Idee schon lustig. Allerdings, ist es für mich vermutlich eine Anschaffung, die ich nur einmal Just For Fun nutzen wollen würde.
    Aaron ist daheim ja unkompliziert und ich glaube da passiert nicht weltbewegendes.
    Früher wäre es interessant gewesen, da hat er in der ersten Zeit, demonstrativ sein Bett aus dem Wohnzimmer in die Flurtür geschoben, da noch andere Decken raufgestapelt und anscheinend Ausschau gehalten…in Richtung Haustür.

    Aber technisch klingt die Umsetzung echt überzeugend. :-)
    liebe Grüße
    Sandra

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