Winterwonderland – wie wir unsere Hunde gut durch den Winter bringen können

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen kälter. Ganz klar, der Sommer ist in weiter Ferne, stattdessen hält der Winter Einzug. Ich bin eigentlich kein Wintertyp. Dein seien wir doch mal ehrlich, Winter wie im Film mit schönen Schneebedekten Wegen, Bäumen und Ästen, gefrorenen See und knackig kalter Luft haben wir selten.

Stattdessen ist es matschig, Grau und unangenehm. Da möchte man sich doch lieber auf die tolle Couch verkrümeln. Mit einem schönen Buch in der einen Hand und einem leckeren Kakao in der anderen. Die Decke (niemals ohne Decke im Winter auf die Couch!) teilen wir natürlich – mir unseren Hunden und Partnern.

Sollte es uns aber doch mal nach draußen verschlagen – frischen Schnee lassen wir uns natürlich nicht entgehen 😀 – dann gibt es einige Dinge zu beachten als Hundehalter. Gerade, wenn es friert oder man im Dunkeln unterwegs ist.

Kein Schnee fressen

Viele Hunde tun es, viele werden auch dazu animiert. Aber Hunde sollten wirklich keinen Schnee fressen. Auch beim Spielen mit Bällen oder anderen Gegenstand muss darauf geachtet werden, dass der Hund nicht zu viel Schnee dadurch aufnummt. Der Grund: eine Schnee-Gastritis.

Das ist eine akute Magenschleimhautentzündigung, hervorgerufen durch die Kälte des Schnees und ganz besonders durch verdreckten Schnee (mit z.B. Salz und Frostschutzmittel). Die Schnee-Gastritis äußert sch durch

  • Gurgeln im Magen/Darm
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Speicheln
  • Würgen
  • Erbrechen
  • Husten
  • Fieber

Helfen kann dann eine Diät über mehrere Tage mit Reis, gekochtem Hähnchenfleisch und Hüttenkäse. Sollten die Symptome nicht besser werden, ist der Gang zum Tierarzt ein muss!

Pfoten- und Fellpflege

Gerade bei langhaarigen Hunden ist es keine Seltenheit, dass sie regelrechte Golfbälle beim spielen im Schnee mit herum tragen. Die selben Golfbälle bilden sich auch zwischen den Haarbüscheln in den Pfoten. Salz und anderes Streugut bleibt auch daran hängen. Deshalb kürzen wir die Haare zwischen den Pfotenballen so kürz wie möglich.

Durch das ganze Salz, Sand und Split aber auch durch spitzes Eis können die Pfoten sehr rissig und spröde werden. Im schlimmsten Fall tut es eurem Hund sogar so weh, dass er nicht mehr auftreten mag. Daher nutzen wir ab und an diese Pfotencreme. Nach dem Spaziergang spühlen wir die Pfoten hab und tragen eine dünne Schicht von unserer Pfotencreme* auf. Bisher hatten Inuki und Skadi keinerlei Probleme mit spröden und rissigen Pfoten.

Pfotenschuhe bei vereisten Flächen

Nach Matsch und anschließenden Minus Graden kommen vereiste Flächen mit Scharfkantigen unebenheiten. Da Die Pfoten unserer Hunde in der Regel recht verletzlich sind, sind Pfotenschuhe eine tolle Sache um unbeschwert den Winter zu genießen. Für Inuki hatte ich damals diese Pfotenschuhe* gekauft. Aber Inuki und Pfotenschuhe passt nicht. Er findet diese Dinger ekelig.

Immer in Bewegung bleiben und Gute Mäntel besorgen, und nein, Hunde müssen keine Minusgrade aushalten können!

Besonders kurzhaarige Rassen neigen dazu, schnell auszukühlen. Daher, bleibt immer schön in Bewegung. Und nein, eure Hunde müssen nicht dadurch. Zieht ihnen zu Not einen warmen Mantel an. Pitbull, Staff, Dalamatiner, Weimaraner und alle anderen Hunde mit wenig bis keiner Unterwolle werden es euch danken. In diesem Artikel habe ich schon einmal etwas dazu geschrieben. Persönlich kann ich euch diese Hundemäntel von Hurttha* empfehlen.

Nicht aufs Eis lassen

Lasst eure Hunde niemals auf gefrorene Gewässer! Es besteht Lebensgefahr! Nur, wenn die Flächen für Menschen freigegeben sind. Und selbst dann unter besonderer Aufsicht. In diesem Jahr habe ich schon einen Artikel gelesen, in dem der Hund aus dem eiskalten Wasser gerettet werden musste, weil dieser im Eis eingebrochen ist. Und nicht immer geht es gut aus …

Im Dunkeln besser ein Leuchthalsband

Im Winter wird es zügig Dunkel. Gerade heute habe ich es wieder gemerkt. Wir gehen um 14 Uhr mit den Hunden los, danach noch schnell einkaufen. An der Kasse schaue ich aus dem Fenster und es ist schon Dunkel. Natürlich habe ich um 14 Uhr noch nicht daran gedacht, uns für die Dunkelheit anzuziehen. Aber das sollte ich in Zukunft besser tun.

Für Inuki und Skadi haben wir Leuchthalsbänder. Die Preisspanne bei Leuchthalsbändern reicht von 10 EUR bis 50 EUR. Und dementsprechend ist auch die Qualität. Wir haben uns seinerzeit für ein günstiges Model entschieden. Wiederaufladbar per USB. Das hat dann auch 2 Winter gehalten, aber dann ist es kaputt gegangen. Das nächste Modell wird ein Leuchtie* sein. Das von meiner Bekannten hält nun schon einige Jahre und ist wirklich eine tolle Leuchte

Aber nicht nur euer Hund sollte im Dunkeln gut sichtbar sein. Ihr selbst natürlich auch.Helle, reflektierende Kleidung und Kopf- oder Stirnlampen sind hervorragend. Reflektierende Leinen sind auch echt sinnvoll. Wie oft sind mir Radfahrer (die sich natürlich nie vorher bemerkbar machen) fast in die Flexi gerast?

Weihnachtsmärkte? – Nur für die Zweibeiner

Es wird von Glühwein Bude zu Glühwein Bude getingelt. Mit ausgelassener Laune und manchmal auch mehr als beschwipst. Das ist auch alles in Ordnung, wenn nicht der Hund mitgeschleppt wird. Leider sehe ich es jedes Jahr aufs neue. Denn die finden es in den seltensten Fällen toll zwischen torkelnden Menschenmengen hindurch zu laufen. Für unsere vierbeinigen Freunde sind Märkte aller Art einfach nur Stress. Den sie sehen einfach nur viele viele Beine, schlecht einschätzbare Menschen, laute Geräusche, komische Gerüche. Daher, genießt die Zeit mit euren Hunden bewusst und schleppt sie nicht als Anhängsel überall mit hin.

Habt ihr noch Tipps für die kalte Jahreszeit? Teilt sie mit mir unten in den Kommentaren. Ansonsten wünsche ich euch wundervolle Winterzeit und schöne Adventssonntage.

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